Zum Hauptinhalt wechseln
Administrator Guide
Zuletzt aktualisiert: 2023-06-23
Konzept: Verbrauchsbasierte Vertragspreismodelle

Konzept: Verbrauchsbasierte Vertragspreismodelle

Mit Workday können Sie einem Kunden Gebühren in Rechnung stellen, die dem Verbrauch Ihres Produkts bzw. Ihres Service durch den Kunden entsprechen. Sie können einen verbrauchsbasierten Kundenvertrag erstellen und Ihr Preismodell mit einer Tabelle verbrauchsbasierter Sätze verwalten.

Mindestobligos

Mit Workday können Sie Satztabellen in Ihren verbrauchsbasierten Kundenverträgen flexibel nutzen und Mindestobligos für Ihr Produkt bzw. Ihren Service verwalten.
Beispiel: Ein Kundenvertrag sieht für Supportanrufe einen monatlichen Mindestbetrag von 10.000 USD vor. Sie können den Mindestbetrag für den Monat fakturieren, wenn der monatliche Verbrauch diesen nicht erreicht oder ihn überschreitet, oder den tatsächlichen Verbrauch, falls dieser größer ist.

Stufen- und Volumenpreismodelle

Beim Stufenpreismodell wird ein Preis pro Einheit zugewiesen, der auf Mengenbereichen basiert. Sie können Ihren Kunden je nach Abnahmemenge unterschiedliche Preise berechnen.
Beim Volumenpreismodell wird ein Preis für alle Einheiten zugewiesen, der auf dem Gesamtbetrag innerhalb einer Preisspanne basiert.
Beispiele: Ihr Kunde kauft 150 Einheiten Ihres Produkts. Ihre Preise pro Einheit sind folgendermaßen:
  • 1-100: 10 USD
  • Ab 101: 8 USD
Stufenpreismodell
Volumenpreismodell
Sie berechnen Ihrem Kunden 10 USD für die ersten 100 Einheiten und 8 USD für die verbleibenden 50 Einheiten, was Gesamtkosten von 1.400 USD ergibt.
Sie berechnen Ihrem Kunden 8 USD für alle 150 Einheiten, sodass sich Gesamtkosten in Höhe von 1.200 USD ergeben.
(100 x 10 USD) + (50 x 8 USD) = 1.400 USD
150 x 8 USD = 1.200 USD

Stufen- und Volumenpreismodell für negative verbrauchsbasierte Transaktionen

Sie können negative Transaktionen laden, indem Sie das Stufen- und Volumenpreismodell nach Periode oder Transaktion zurücksetzen.
Wenn Sie das Stufen- und Volumenpreismodell nach Periode zurücksetzen möchten, erfassen Sie zunächst eine verbrauchsbasierte Transaktion für den Kundenvertrag mit einer positiven Menge. Erfassen Sie dann eine zweite verbrauchsbasierte Transaktion für den Kundenvertrag mit einer negativen Menge. Durch das Laden von Transaktionen in dieser Reihenfolge wird sichergestellt, dass Workday die Preise für negative Transaktionen auf den einzelnen Stufen korrekt berechnet. Wenn Sie verbrauchsbasierte Transaktionen zuerst mit einer negativen Menge laden, berechnet Workday diese mit 0.
Für das Zurücksetzen von Stufen- und Volumenpreismodellen durch Transaktion haben Sie folgende Möglichkeiten:
  • Erfassen Sie eine verbrauchsbasierte Transaktion mit einer positiven Menge, gefolgt von einer zweiten Transaktion mit einer negativen Menge. So stellen Sie sicher, dass Workday die Preise für negative Transaktionen korrekt über die Stufen berechnet.
  • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen
    Einheiten mit negativem Preis in erster Stufe
    , um sicherzustellen, dass Workday für negative Transaktionen den Preis des niedrigsten Satzes der Mengenstufe berechnet.
    Beispiel: Die Fakturierungssatztabelle, die Ihrer verbrauchsbasierten Kundenvertragsposition zugeordnet ist, wird durch Transaktion zurückgesetzt und definiert Stufen für:
    • 1–100 Einheiten zu einem Satz von 100 USD pro Einheit.
    • Über 101 Einheiten zu einem Satz von 90 USD pro Einheit.
    Wenn Sie eine verbrauchsbasierte Transaktion mit einer negativen Menge erfassen, verwendet die Fakturierungssatztabelle den Preis von 100 USD pro Einheit.