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Zuletzt aktualisiert: 2023-09-08
FAQ: Berechnungen für Gehaltserhöhungs-, Bonus- und Aktienpool

FAQ: Berechnungen für Gehaltserhöhungs-, Bonus- und Aktienpool

Diese Berechnungen berücksichtigen keine anteilige Berechnung oder Rundung.
Wie wird ein Gehaltserhöhungspool berechnet?
Workday berechnet einen Gehaltserhöhungspool anhand der Vergütungsbasis und der Gehaltserhöhungsziele von Mitarbeitern in derselben Organisation und demselben Gehaltserhöhungsplan:
Compensation Basis of Employees in Org. & Plan * Merit Plan Targets of Employees in Plan = Merit Pool
Für Mitarbeiter, die nach Vergütungsbasis gesamt verwaltet werden, entspricht die Vergütungsbasis der Hauptvergütungsbasis. Andernfalls wird als Vergütungsbasis die gesamte Grundvergütung ohne betragsbasierte Vergütungspläne verwendet.
Wenn der Gehaltserhöhungsplan eine gewichtete Vergütungsmatrix enthält, lautet die Berechnung für den Gehaltserhöhungspool:
Compensation Basis of Employees in Org. & Plan * Merit Plan Targets of Employees in Plan * Weighted Compensation Matrix = Merit Pool
Workday evaluiert nacheinander folgende Faktoren bei der Berechnung der Gehaltserhöhungsziele:
  1. Überschreibung des individuellen Ziels: Sie können den Gehaltserhöhungsplan mit einer Option konfigurieren, die Überschreibungen des individuellen Ziels zulässt. Anschließend können Sie während einer Vergütungs- oder Personalbesetzungstransaktion Zuweisungen für den Gehaltserhöhungsplan bearbeiten und Gehaltserhöhungsziele überschreiben.
    Falls konfiguriert, überschreibt das individuelle Ziel die Faktoren
    2
    ,
    3
    und
    4
    im Gehaltserhöhungspool und in den Mitarbeiterzielberechnungen.
  2. Nicht gewichtete Vergütungsmatrix: Enthält in der Regel eine Performance- oder Potenzialbewertung, die Relativlage, das Fluktuationsrisiko, Gehaltsbandsegmente oder Selektionsregeln.
    Wenn der Mitarbeiter die in der Vergütungsmatrix angegebenen Kriterien erfüllt, berücksichtigt Workday die Faktoren
    3
    und
    4
    nicht.
  3. Profilziele für Gehaltserhöhungspläne: Sie können den Gehaltserhöhungsplan mit Profilzielen konfigurieren, die auf Selektionsregeln basieren, z. B. Land oder Standort. Während der Verarbeitung verwendet Workday Selektionsregeln, um die Zielzuwendung für einen Mitarbeiter zu bestimmen und den Gehaltserhöhungspool zu berechnen.
    Wenn der Mitarbeiter nur die Kriterien in einem Zielprofil für den Gehaltserhöhungsplan erfüllt, berücksichtigt Workday den Faktor
    4
    nicht.
  4. Standardplanziel. Sie können Gehaltserhöhungspläne mit einem Standardziel konfigurieren. Workday verwendet das Standardziel, um den Gehaltserhöhungspool und die Zuwendung zu berechnen, wenn keine Überschreibung eines individuellen Ziels, keine Vergütungsmatrix oder kein Gehaltserhöhungsplanprofil gefunden wird.
    Wenn Workday den Gehaltserhöhungspool und das Mitarbeiterziel nicht aus den Evaluierungsfaktoren
    1
    bis
    3
    berechnen kann, wird das Standardplanziel verwendet.
Wie wird ein Bonuspool berechnet?
Wenn der Bonusplan keine gewichtete Vergütungsmatrix oder Modifikator-Scorecards hat und nicht mit einer Überschreibung für Bonusbasisbezüge verknüpft ist, lautet die Berechnung für den Bonuspool:
Employee Eligible Earnings Amount / Period Specified by Plan Frequency * Employee Bonus Target = Bonus Pool & Employee Bonus Target
Wenn der Bonusplan keine Modifikator-Scorecards hat und nicht mit einer Überschreibung für Bonusbasisbezüge verknüpft ist, jedoch über eine gewichtete Vergütungsmatrix verfügt, lautet die Berechnung für den Bonuspool:
Employee Eligible Earnings Amount / Period Specified by Plan Frequency * Employee Bonus Target * Weighted Compensation Matrix = Bonus Pool & Employee Bonus Target
Wenn der Bonusplan Unternehmens- oder Modifikator-Scorecards enthält, lautet die Berechnung für Mitarbeiterbonusziel und Bonuspool:
Employee Eligible Earnings Amount / Plan Frequency * Employee Bonus Target * Scorecard or Modifier = Bonus Pool & Employee Bonus Target
Bei einer gewichteten Vergütungsmatrix, einer Unternehmens- oder Modifikator-Scorecard lautet die Berechnung des Bonuspools:
Employee Eligible Earnings Amount / Plan Frequency * Employee Bonus Target * Weighted Compensation Matrix * Scorecard or Modifier = Bonus Pool & Employee Bonus Target
Wie unterscheidet sich die Berechnung eines Bonuspools von der Berechnung eines Gehaltserhöhungspools?
Wie das Gehaltserhöhungsziel ergibt sich das Bonusziel aus Überschreibungen des individuellen Ziels, der Vergütungsmatrix, den Profilzielen des Bonusplans oder dem Standardziel des Bonusplans. Das Bonusziel verwendet jedoch Bonusbasisbezüge während der durch das Planintervall festgelegten Periode. Es kann auch Unternehmens- oder Modifikator-Scorecards einschließen, die die Performance des Unternehmens oder Geschäftsbereichs widerspiegeln.
Kann ich die Bonusberechnung im Detail einsehen?
Ja, sofern der Prozess eine Grid-Konfiguration mit den erweiterten Feldern
Gerundeter Zielbetrag gesamt
und
Istbetrag für Bonus
verwendet. Sie können ein Drilldown zu diesen Feldern durchführen, um genau anzuzeigen, wie Workday den Bonus berechnet hat.
Sie können auch den Bericht
Bonusberechnung anzeigen
ausführen, um zu sehen, wie Workday Folgendes berechnet hat:
  • Zielbetrag für Bonus gesamt
  • Istbetrag für Bonus
  • Diskretionärer Zielbetrag
  • Nicht diskretionärer Zielbetrag
  • Summe der Anteilssegmente
Sie können uneingeschränkten oder rollenbasierten Zugriff auf die Aufgabe
Bonusberechnung anzeigen
über die Domäne
Process: Compensation Review Bonus Details
gewähren.
Wie wirkt sich eine Änderung des Beschäftigungsgrads auf die Bonusberechnung aus?
Wenn Sie eine Regel zur anteiligen Berechnung basierend auf
Änderungen des Beschäftigungsgrads in Periode
erstellen und sie zu einem Bonusplan hinzufügen, werden in Workday prozentuale Änderungen des Beschäftigungsgrads, die zwischen dem
Startdatum der Prozessperiode
und dem
Enddatum der Prozessperiode
auftreten, evaluiert. Wenn sich der Beschäftigungsgrad während der Prozessperiode ändert, wird die Prozessperiode in Workday bei der Berechnung von Boni in Anteilssegmente unterteilt.
Beispiel: Für die Bonusperiode 2015 hat sich der Beschäftigungsgrad von Terry von 100 % zu 50 % geändert. Workday hat zwei Anteilssegmente mit 100 % bzw. 50 % erstellt.
Workday berechnet dann jedes Anteilssegment separat:
FTE % * Proration % * Target %
Workday addiert dann alle Anteilssegmente, bevor die Bonusbasisbezüge berechnet werden.
Wenn Sie
Bezahlter Beschäftigungsgrad
für den Bereich „Personalbesetzung“ in der Aufgabe
Lokalisierungseinstellungen verwalten
aktivieren, verwendet Workday die Überschreibung für den bezahlten Beschäftigungsgrad in Berechnungen für folgende Vergütungsprüfungsziele:
  • Zuschuss
  • Bonus
  • Gehaltserhöhung
  • Aktien
Wenn Sie während einer Vergütungsprüfung ein Drilldown zu einem Bonusziel durchführen, zeigt Workday die Berechnung an, einschließlich
Beschäftigungsgrad
und
Anteil in %
.
Was verursacht eine Änderung des Bonus-Scorecard-Profils und welche Auswirkungen hat dies?
Folgende Geschäftsprozesse können eine Änderung des Bonus-Scorecard-Profils verursachen:
  • Tätigkeit ändern
  • Organisationszuweisung ändern
  • Mehrere Mitarbeiter verschieben (Nach Organisation)
  • Mehrere Mitarbeiter verschieben (Linienorganisation)
Workday berechnet anteilig für benutzerdefinierte Organisationen, wenn Organisationsänderungen außerhalb eines Vergütungsprüfprozesses erfolgen. Die Koordinierung von Ereignissen für die Vergütungsprüfung verarbeitet jedoch nur Organisationsänderungen für Organisationen, die in den Vergütungsprüfprozess eingeschlossen sind.
Wenn die Regel für die anteilige Berechnung
Änderungen des Scorecard-Profils in Periode
mit dem Bonusplan des Mitarbeiters verknüpft ist, geschieht Folgendes:
  • Workday evaluiert die Änderungen der Bonus-Scorecard zwischen der Initiierung der Bonusperiode und dem
    Enddatum der Prozessperiode
    .
  • Bei der Berechnung von Boni werden anteilige Segmente erstellt.
Wie wirkt sich die individuelle oder Unternehmens-Performance auf das Bonusziel eines Mitarbeiters aus?
Eine Performance-Bewertung (Teil einer Vergütungsmatrix) oder eine Vergütungs-Scorecard kann in die Berechnung des Bonusziels einbezogen werden:
Employee Bonus Target * Individual or Corporate Performance = Employee Bonus Target
Wie wird ein Aktienpool berechnet?
Aktienpoolberechnungen werden in erster Linie aus der Vergütungsmatrix und dem Aktienziel (Anteile, Betrag oder Prozentsatz) abgeleitet. Prozentbasierte Aktienpläne müssen eine Vergütungsbasis referenzieren. Beispiel:
Target * Total Base Pay * Weighted Compensation Matrix = Stock Pool
Sie können den Aktienplan so konfigurieren, dass die Aktienzuwendung in verschiedene Arten von Fördermitteln aufgeteilt wird. Beispiel: 50 % Aktienoptionen und 50 % Beschränkte Aktieneinheiten.
Wenn Sie den Aktienteilnahmesatz bei der Initiierung des Vergütungsprüfprozesses anwenden, wird folgende Berechnung durchgeführt:
Target * Total Base Pay * Weighted Compensation Matrix * Stock Participation Rate = Stock Pool
Der Aktienteilnahmesatz hat keine Auswirkungen auf die Aktienziele der Mitarbeiter. Sie können Aktienziele jedoch mithilfe berechneter Felder ändern.
Hat die Planart Auswirkungen darauf, wie Workday Pool und Ausgaben für Zieländerungen berechnet?
Ja. Workday berechnet Pool und Ausgaben für betragsbasierte und prozentbasierte Pläne unterschiedlich. Für betragsbasierte Pläne:
New Plan Target Amount - Old Plan Target Amount
Für prozentbasierte Pläne:
New Target % * New Basis or Salary - Old Target % * Old Basis or Salary
Ein prozentbasierter Plan kann Ausgaben für Zielpools zur Folge haben, auch wenn das Ziel unverändert bleibt. Beispiel: Ein Zuschussplan mit 10 % für einen Mitarbeiter, dessen Gehalt sich von 100.000 USD auf 200.000 USD ändert, führt zu Ausgaben von 10.000 USD.
Wie geht Workday mit Restbeträgen um?
Workday speichert Poolbeiträge auf der Ebene der einzelnen Mitarbeiter und berechnet Pools einmalig bei der Prozessinitiierung, um Pools auf Organisationsebene zu bestimmen. Workday speichert Restbeträge auf Organisationsebene. Beispiel: Eine Organisation hat einen Pool von 10.000 USD, aufgeteilt auf 3 Mitarbeiter, sodass jeder von ihnen 3.333,33 USD erhält. Workday speichert den Rest von 0,01 USD auf Organisationsebene.